March, 28 2020

Fürbitte!

22.12.07 21:58
Kategorie: Centering on Christ, Prophetic, Intercession

Von: Steve Hill

Liebe Freunde!

Zwei Themen kreuzten kürzlich meinen Weg. Das eine war „Flockige Fürbitte“ von Alice Smith, Leiterin des Weltgebetszentrums. Es handelt von „Wettstreit“ „Emotionalität“ und „unangemessenem Benehmen“ unter den Fürbittern in ihren Gebetsräumen.

Das andere war Das andere war die Ankündigung einer weiteren 40-Tage-Gebets- und Fastenzeit, um „den moralischen Niedergang in Amerika zu verändern und Erweckung freizusetzen“.

Um Fürbitte zu bitten ist, als ob man gegen Mutterschaft spricht, aber

Erst einmal: Die Analyse des Buchs „Flockige Fürbitte“ zeigt, dass es nicht tief genug geht! Die Infragestellung betrifft nicht das „Flockige“, sondern die Fürbitte selber!

 

Frage 1:

Wo im Neuen Testament wird Fürbitte als spezieller Dienst oder Gnadengabe erwähnt? Das Wort „Fürbitte“ wird in Römer 8, 26-27 erwähnt und bezieht sich darauf, dass der Heilige Geist für uns in Fürbitte eintritt. Die Formulierung findet sich dreimal, und in jedem Fall ist Gottes Einsatz für uns gemeint. Das ist es!

Warum richten wir einen Dienst der Fürbitte ein und nennen einige Menschen Fürbitter? Wenn das nicht im Neuen Testament vorkommt, woher stammt es denn dann? Weiter: warum wird die Literatur der katholischen Mystik in Fürbitteschulen speziell gelesen? Vielleicht stammt der „Dienst der Fürbitte“ aus einem alten Verständnis von spezieller Priesterschaft und ist besonders für die, die „Geistlicher“ sind?

Ich möchte nicht, dass Leute, die um Posten im Gebetsraum konkurrieren, für mich beten! Es ist schon wieder eine Wettkampfmöglichkeit unter den „Diensten“ entstanden, bei der Leute um Beachtung und Positionen streben. Noch ein Grund mehr für Menschen, innerhalb ihrer vier Wände zu bleiben, um dem rauen Gehorsam praktischer Nächstenliebe und Dienst an den Menschen zu umgehen.

 

Realität Nummer 1:

Wir alle sind königliche Priester. Wir bitten für andere. Das ist Aufgabe von Priestern! Es gibt keinen Dienst der Fürbitte oder Gaben der Fürbitte, denn wir sind alle berufen, das zu tun! Gebet „ohne Unterlass“ ist unser Lebensstil. Eine supergeistliche Klasse, die Fürbitter zu schaffen bedeutet, den „flockigen einfach zu kreieren, weil es in Gottes Reich keine solche Klasse gibt.

 

Frage 2:

Warum brauchen wir noch ein weiteres Fasten- und Gebetsereignis? Was war die Frucht all der anderen? Jahrelang wurde uns gesagt, wenn wir mehr beten würden, käme die Erweckung. Die Erweckung ist nicht gekommen. Wie viel Gebet ist genug? Könnte ein weiteres Ereignis reichen? Oder zwei? Das ist religiöses Streben und Leisten!

Warum ist Gebet ein Ereignis geworden, bei dem der Erfolg an der Teilnehmerzahl gemessen wird? Die Moral verfällt weiter, also können wir nicht an der Frucht messen, zählt deshalb die Menge? Und wenn das 24/7 Gebet erfolgreich ist, wenn nur genug Menschen teilnehmen, damit es läuft?

Wie wir in einem der vorigen Briefe gefragt haben: Was ist mit Jakobus 5,16, wo „das ernsthafte, inbrünstige Gebet eines Gerechten viel bewirkt“? Glauben wir, dass es auf die Zahl der Beter ankommt, die für uns eintreten? Das ist Muslimischer Glaube! Oder glauben wir an den Fürbitter, der am Kreuz für uns betete?

 

Realität Nummer 2:

Jesus sagte, dass Gebet wie Geben oder Fasten, wenn es im Geheimen geschieht, die Gott reichlich belohnen wird! Jesus hat hartnäckig und vehement die religiöse Menge seiner Tage für ihre öffentlichen Bekundungen ihrer Spiritualität angegriffen. Ich fühle mich sehr unwohl, wenn geistliche Leiter abfragen, wie viele Stunden im Gebet und wie viele Tage im Fasten man zubringt. Jesus sagte: „Sie haben ihren Lohn dahin“ ( Matth.6,5)

In Matth.6,6 befiehlt er, im Verborgenen zu beten. Das ist nicht ein Vorschlag. Matth. 5,26 ist auch ein Befehl: “Lass dein Licht so vor den Menschen scheinen, dass sie deine guten Werke sehen und deinen Vater im Himmel verherrlichen.“

 

Für die meisten im westlichen Kulturkreis ist Kirche einfach irrelevant, und je mehr wir Fürbitteevents, dem katholischen Mystizismus oder New Age-Spiritualität als geistlichen Erfahrungen nachstreben, die getrennt sind von praktischem Gehorsam und Dienst, desto irrelevanter werden wir.

Unsere Kultur nimmt unseren Widerstand wahr, vielleicht auch die gewaltige Menge an Gebetstreffen. Sehen sie, wie wir dienen? Sehen sie uns dienen, so dass sie als Folge unseren Vater im Himmel ehren?

 

Etwas Wunderbares ist, wo Christen einfach den Befehlen Jesu gehorchen, da sehen sie die mächtige Ausbreitung des Reiches Gottes. Dave Garrison schreibt in „Church Planting Movements“ (Kirchengründungsbewegungen) ein Merkmal dieser Bewegungen Gottes ist, dass sie nur begrenzt äußeren Einflüssen ausgesetzt sind. Ich vertraue darauf, dass diese Isolation bleibt, damit sie nicht durch den Zwillingsirrtum von Gebet als einem speziellen Dienst oder besonderen Ereignis gelähmt werden. Mögen sie weiterhin im Lebensstil der Fürbitte und des hingegebenen Dienstes leben! Möge uns die Gnade zukommen, sie nach zu ahmen!

 

Marilyn und ich werden vom 24. Mai bis 13 Juni in Kirgistan sein. Dort gibt es viel Frucht und viele Herausforderungen! Eure Gebete sind zutiefst willkommen! Carole ist bis 28. Juni in der Gegend von Minneapolis MN und eine Woche in Peru. Das ist für ihren Rüchen eine große Herausforderung, doch hat sie schon wieder spürbare Heilung erlebt. Eure andauernde Gbete sind und sehr kostbar! Danke euch allen für eure ausdauernde Freundschaft und Partnerschaft im Evangelium von Jesus Christus!

 

Was du im Verborgenen bist, das bist du wirklich!

Dem Geringsten zu dienen heißt, Christus zu dienen!

Das Evangelium hat nur Kraft, wenn es verkündigt wird!

Steve & Marilyn.

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