September, 23 2019

Die heiligen Schriften

09.03.11 09:30
Kategorie: Centering on Christ

 

Liebe Freunde, es ist allgemein üblich die Bibel als „das Wort Gottes“ zu bezeichnen. Jesus bezeichnet es aber nicht so. In Joh. 5, 39 - 40 weist Jesus die Religiösen Lehrer seiner Zeit zurecht, als er sagte: „Ihr sucht in der Schrift, denn ihr meint, ihr habt das ewige Leben darin; und sie ist’s die von mir zeugt.“.“  In der Schrift wird die Bezeichnung „Wort Gottes“ nur für das lebendige Wort gebraucht, Jesus. Dieser selbe Jesus erklärt, dass es die Aufgabe der Schrift ist, IHN zu bezeugen, dass es aber sehr gut möglich ist, die Schrift zu studieren und IHN zu verpassen. Wenn wir die Schrift viel mehr zum „Wort Gottes“ erklären als Jesus, dann haben wir einen Götzen geschaffen. Unser Glaube soll nicht in erster Linie auf die Schrift gegründet sein, sondern auf Jesus. Deshalb hat Jesus den Jüngern das Verständnis geöffnet, so dass sie alles verstanden was „im Gesetz und bei den Propheten und in den Psalmen“ geschrieben war und auf ihn bezogen war (Luas 24, 44 - 45) Die Hauptaufgabe er Schrift ist einen geschichtlichen Zusammenhang zu erzählen in dem Jesus klar erkannt werden kann. Die Schrift ist nicht das Wort Gottes. Die Schrift bezeugt das Wort Gottes.

Tatsächlich ist die einzige Stelle, wo davon berichtet wird dass Gott sie schreibt, die Zehn Gebote. Und wie heißt es über den Rest „denn alle Schrift, von Gott eingegeben, ist nütze zur Lehre, zur Zurechtweisung, zur Besserung, zu Erziehung in der Gerechtigkeit, dass der Mensch Gottes vollkommen sei, zu allem guten Werke geschickt.“ 2. Tim. 3,16-17

Hier wird es etwas technisch, aber „von Gott eingegeben“ ist etwas ganz anderes wie „und Gott redete alle diese Worte“. Zum Beispiel haben die Evangelisten durch Eingebung vier verschiedene Berichte über das Leben Jesu geschrieben. Diese Berichte beleuchten auch ihre unterschiedliche Persönlichkeiten, Ausbildungen, Lebenserfahrungen und Schreibstile. Trotzdem können wir nicht sagen, der eine währe mehr oder weniger von Gott eingegeben als der andere. Das Wort wurde Fleisch in ihnen und wurde durch sie ausgedrückt. Sie waren nicht von Gott besessen. Gott hat ihnen nicht den Stift geführt. Gott hat sie angeregt und sie haben Jesus bezeugt.

Wenn wir verstehen, dass die Schrift in erster Linie dafür da ist, Jesus zu bezeugen (genau so wie es unsere Hauptaufgabe ist, Jesus zu bezeugen) dann beginnen wir die Schrift mit anderen Augen zu lesen. Die Aufgabe der Schrift ist es nicht ein Gedankengebäude über Gott zu konstruieren, sondern eine beziehungsreiche Geschichte über Jesus. Gedankengebäude sind vernunftgesteuert und werden von unserem Verstand kontrolliert. Darum können wir über theologische Argumente bis in alle Ewigkeit diskutieren - sie werden von unserem Verstand gesteuert. Jemand der der nur vom Verstand gesteuert wird macht den Verstand zu seinem Gott. Auch keine gute Idee.

Beziehungen sind durch unsere Moral geprägt, das heißt sie sind geprägt von unserer Wahl zu lieben und zu dienen. Die Aufgabe der Schrift ist es uns Jesus vorzustellen, so dass wir ihn kennen und lieben und aus dieser Liebe heraus einander lieben und dienen können. Wenn wir Ihn lieben, werden wir Ihm gehorchen. Das ist der richtige Weg. Er belässt Jesus als Gott. Es gibt keine wirkliche Erkenntnis von Jesus ohne eine Beziehung im Gehorsam zu IHM.

Wenn wir die Schrift als das Wort Gottes verstehen, scheint es die Neigung zu geben, kleine Teile und Bruchstücke herauszunehmen, sie zurechtzustutzen und zusammenzukleistern und diese Häppchen dann als „das Wort Gottes“ zu bezeichnen. So entsteht der Schwindel. Mit dem richtigen Häppchen kannst du mit der Bibel beinahe alles behaupten, was du willst. Unser Lieblingshappen ist nicht „das Wort Gottes“. Es ist ein Abschnitt aus der Schrift, der Jesus bezeugt. Seine Bedeutung gewinnt er allein aus dem Zusammenhang mit der ganzen Schrift und hat seinen Sinn letztendlich nur in Bezug darauf, uns Jesus zu offenbaren.

Sand sind kleine Stücke, die von dem großen Berg abgebrochen sind und bis in die See gespült wurde. Auf Sand zu bauen heißt auf kleine Stücke zu bauen die aus ihrem Platz im Felsen herausgebrochen worden sind. Wenn wir auf dem Felsen bauen wollen und gewiss sein wollen, dass unser Haus Bestand hat, dann müssen wir auf dem Felsen bauen, der Christus Jesus ist.

Als Jesus den Jüngern das Verständnis geöffnet hat für das Gesetz, die Propheten und die Psalmen gab es natürlich noch kein Neues Testament. Einzelne Teile von dem was einmal das Neue Testament werden sollte begannen zu kursieren und Paulus sagte zu Timotheus er solle sich „vor Gott erweisen“ als jemand der „das Wort der Wahrheit recht austeilt“(2. Tim. 2,15) Man kann darüber streiten, was das bedeutet, aber für mich ist die wichtigste Unterscheidung zwischen dem Alten Bund und dem Neuen, dem Gesetz und der Gnade, dem Volk Israel und dem Leib Christi. Viele der gegenwärtigen Irrtümer in der Lehre und seiner Ausübung bei den Gläubigen kommt daher, dass Formen und Lehren des Alten Bundes in den Neuen übernommen wurden, wo sie Gnade und das Leben Jesu ersetzen. Warum glaube ich das?

Das Geben des Zehnten wurde aus dem Zusammenhang des Alten Bundes genommen und als „das Wort Gottes“ heute angewendet. Zehn Prozent zu geben um dafür von Gott gesegnet zu werden macht aus Gott viel mehr einen missgünstigen Buchhalter als einen großzügigen Vater. Aber was sagen uns die Worte vom den Zehnten über Jesus und sein Reich? Wenn man sich die drei Zehnten aus dem Alten Testament ansieht und die anderen Gesetze über Finanzen darum herum, dann wir klar, dass das Augenmerk nicht nur auf das Einkommen der Priester und den Tempel gerichtet war, sondern auf soziale Gerechtigkeit eines Volkes und die Sorge für die Armen. Jesus kam um die Gefangenen freizusetzen und nicht per Gesetz eine finanzielle Last auf sie zu legen und dann den Armen zu erzählen, dass sie verflucht sind, weil sie nicht den Zehnten geben.

Lobpreis im Alten Bund wurde 24/7 ausgeübt und es gab die Erfahrung eines Gottes, der kam und wieder wegging vom Allerheiligsten oder dem Tempel. Wenn wir diese Erfahrung auf den Neuen Bund übertragen erleben wir Menschen die stundenlang zur Decke schreien und Gott anflehen herunterzukommen und sie zu berühren und Erweckung zu senden. Das ist ein völlige Zerstörung der Wirklichkeit des Neuen Testamentes, wo gilt "Christus in dir, die Hoffnung der Herrlichkeit". Solche Praktiken verhöhnen die Worte Jesu, der gesagt hat, er hat uns alle Autorität gegeben und dass wir gehen sollen und die Nationen zu Jüngern machen. Jesus kann nicht runterkommen. Er ist schon in dir, wenn du zu IHM gehörst. Jesus wird nicht Erweckung senden. Er hat dich gesandt. Solch 24/7 Schrei- und Heul- Spiele sind offenkundige Rebellion gegen die Worte des Meisters. Es sind Gepflogenheiten, die seine Worte für unwirksam erklären..

Was lehrt uns die Lehre und die Ausübung des Lobpreises im Alten Testament über Jesus. Es zeigt uns einen Gegensatz. Wie im Alten Bund vorhergesagt wohnt Gott nicht länger in gebauten Tempeln sondern in Seinem Volk. Wenn Gott in Seinem Volk wohnt, wird es nie mehr Durst haben und es gibt nichts, nach dem sie schreien müssten. Ihre Aufgabe ist es Wasser zu denen zu bringen, die es nicht haben. Wenn Gott in Seinem Volk wohnt hat es seine innewohnende Gegenwart um sie in die Welt zu tragen.

Wir könnten noch fortfahren, aber bitte, lasst uns aufhören die Formulierung "Wort Gottes" für die Schrift zu gebrauchen. Last uns damit aufhören Stückchen und Häppchen der Schrift als "Wort Gottes" zu benutzen. Diese Stückchen und Häppchen sind Sand. Lasst uns davon ausgehen, dass die Schrift Jesus bezeugt und dieses Zeugnis in zwei Bündnisse geteilt ist. Lasst uns die beiden genau trennen. Lasst uns sorgsam unterscheiden was Übung und Begrifflichkeiten des Alten Bundes sind und lass das zu uns über Jesus sprechen. Es ist da um uns Jesus zu offenbaren, nicht damit wir es genauso machen. Der Eine der die Erfüllung ist, ist bereits gekommen.!

Lasst uns klar verstehen, dass in der Schrift kein Leben ist solange sie nicht Jesus bezeugt, der Leben gibt.

Er ist das einzige Wort Gottes.

Bitte betet für mich wenn ich mit Jan Ernst Gabrielsen im Sudan bin von 7. - 17. März.

Danke euch allen für eure Freundschaft und eure Unterstützung

Steve

[Translate to german:] Welcome!

[Translate to german:] First time around or never felt welcomed? Read our welcome word!

Thank you for visiting!

Harvest Now

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white harvest field

[Translate to german:] The fields are white. We are living in a move of God that is sweeping the earth. You are a part of it - whether you realize it or not! We welcome you to check out our resources and use this site to your benefit and to the benefit of the Kingdom!